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Adventskalender 2012
Making of: Skyward Sword Mobilé

Nicht ohne Grund hat HeyDay mit ihrem selbst gebastelten Mobilé den ersten Platz in unserem Skyward Sword-Kreativwettbewerb gemacht. Hier zeigt sie uns, wie sie das Kunstwerk angefertigt hat und gibt tolle Tipps für alle, die auch gerne ihr eigenes Zeldamobilé im Zimmer hängen hätten.

Ein Mobilé zu basteln, ist gar nicht so schwer!
Sobald man sich ein Thema überlegt hat, geht es ans Planen.
Man muss sich überlegen, wie groß das Mobilé sein soll, welche Figuren dabei sein sollen und natürlich wie viele Figuren man aufhängen möchte.

Da die Figuren unterm Strich etwa gleich schwer sein sollen, gehört natürlich doch ein wenig physikalische Vorstellungskraft dazu. Aber im Prinzip reicht es zu wissen, dass zwei große Figuren schwerer sind als zwei kleine.

Ich habe mich entschieden, ein Mobilé zu Skyward Sword zu machen. Link, Zelda, Bado, der Wahrsager, ein Wolkenvogel, Mia, Herzteile und Trapo. Hängen sollten sie an Wolken. Das Triforce soll die Spitze bilden.

Ganz wichtig ist, dass man alle Materialien hat!
Am besten überlegt man sich schon vorher, was genau man braucht.

Mobilé


Für die Figuren:
*Selbsttrocknende Knetmasse (gibt's in Deko- oder Bastelgeschäften)
*Ein Glas mit Wasser und einen großen Pinsel (um die Knetmasse feucht zu halten)
*Eine saubere Arbeitsunterlage (z.B. ein Brett)
*Ein Lineal, Messer und Modellierwerkzeug (um die Masse in Form zu bringen)
*Eine dicke Nadel (um Löcher für die Schnüre zu stechen)

Zum Anmalen:
*Verschiedene Farben (z.B. Wasserfarben, Acrylfarben, Plakatfarbe)
*Einen dünnen und einen mittelgroßen Pinsel (Um die Farbe zu verteilen)
*Deckweiß (weil es erfahrungsgemäß das deckkräftigste Weiß ist)
*Durchsichtigen Nagellack (oder anderen Lack, um die Figuren und Farben zu schützen)

Zum Aufhängen:
*Stabile Schnüre (um daran die Figuren aufzuhängen)
*Ein wenig Draht (um die Figuren an der Schnur zu fixieren)
*Zangen (um den Draht zurecht zu biegen)
*Eine mittelgroße Nadel (damit kann man die Schnüre durch die Figuren fädeln)
*Flüssigkleber (falls mal etwas abbricht)

Hat man alles beisammen, kann man natürlich direkt mit der Arbeit beginnen. Da die Knetmasse an der Oberfläche recht schnell antrocknet, sollte man entweder schon genau wissen, welche Teile man machen möchte, oder den Ton regelmäßig mit ein wenig Wasser befeuchten. Ich habe meistens zuerst den Körper und den Kopf geformt und dann miteinander Verbunden. Das Verbinden geht im Prinzip recht einfach. Man befeuchtet die Stellen mit Wasser und legt die Teile dann zusammen. Danach kann man mit einem Messer/Modellierwerkzeug die Knetmasse vom Kopf gegen die vom Körper pressen. Alternativ rollt man sich eine lange dünne Wurst aus Ton und legt sie einmal um den Hals. Dann kann man die Verbindungsmasse an beiden Teilen befestigen. Die letzte Methode sorgt für besseren halt. Für die Arme und Ohren gilt diese Methode übrigens auch?

Mobilé


Haare und Kleidung kann man übrigens relativ einfach anbringen! Bei solchen dünnen Teilen reicht es oft, einfach Knetmasse auszurollen und dann die entsprechenden Teile auszuschneiden. Anschließend befeuchtet man die richtigen Stellen mit Wasser und legt die Kleidung/Haare etc. einfach darauf. Ein wenig andrücken und trocknen lassen, und schon sitzt alles fest! Wer noch mehr Details einbringen möchte, kann auch mit einem spitzen Gegenstand Muster und Details einritzen. Mit Modellierwerkzeug kann man auch Teile der Knetmasse komplett entfernen.

Mobilé


Ganz wichtig: Man darf nicht vergessen, mit einer dicken Nadel Löcher in die Figuren zu machen! Dabei sollte man sich vorher überlegen, an welchen Stellen man am besten durchsticht. Dünne und zerbrechliche Stellen sollten vermieden werden (z.B. Propeller bei Trapo, Ohren bei Mia etc.). Außerdem sollte das Loch möglichst Mittig sein, damit die Figur nachher beim Hängen nicht schief ist. Ein weiterer Tipp ist folgender: Wenn man die Nadel von vorne grade hereinsticht, sollte man auch von hinten problemlos durchkommen, ohne, dass man die Nadel verbiegen muss oder Knetmasse im Weg ist, sonst gibt es Probleme beim Durchfädeln von Nadel und Faden.

Die Kentmasse sollte lange genug trocknen können. 2-4 Tage kann es schon dauernd. Besonders bei dicken Figuren kann es etwas länger dauernd. Kontrollieren kann man das, indem man die Temperatur fühlt. Fühlt sich die Knetmasse kalt an, ist sie noch nicht trocken!

Mobilé


Wenn die Figuren trocken sind, kann man sie auch schon gleich anmalen. Man kann verschiedene Farben verwenden, z.B. Acryl oder Wasserfarben. Wichtig ist, dass die Farben gut decken! Wasserfarben kann man dann benutzen, wenn man eine weiße Knetmasse hat oder einen leicht schwammigen Effekt hinbekommen möchte.
Sollte man sich einmal vermalen, dann kann man sehr gut mit Deckweiß ausgleichen. Bei Figuren darf man nicht vergessen, auch kleine Zwischenräume anzumalen, denn wenn man aus verschiedenen Perspektiven schaut, kann man immer wieder neue Stellen entdecken. Und die sollen natürlich angemalt sein!

Damit die Farbe besser hält, sollte man die Figuren noch lackieren. Dadurch bekommen sie einen schönen Glanz. Speziallack braucht man dafür aber nicht unbedingt ;) Es reicht, wenn man sich in der Nagellackabteilung der Drogerie einen einfachen Klarlack kauft und diesen verwendet. Klarlack stinkt zwar beim auftragen ein bisschen, davon ist später aber nichts mehr zu riechen. Beim lackieren sollte man darauf achten, dass der Lack auch trocknen muss. D.h. man sollte frisch lackierte Stellen nicht anfassen, sonst gibt's klebrige Finger!

Mobilé


Wenn alles fertig ist, kann man auch schon aufhängen!
Hier muss man sich einige Gedanken machen, denn man sollte schauen, dass auf allen Seiten etwa gleichschwere Figuren hängen! Ich habe bei meinem Mobilé zwei Wolken als Querstäbe gemacht, an denen ich meine Figuren aufgehangen habe.
Auf jedes Ende kam eine kleine und eine große Figur. Dafür habe ich erstmal die Querstreben aneinandergeschnürt und gut verknotet.
Um die Figuren miteinander zu verketten, sollte man stabile Schnüre oder festes Garn nehmen. Das kommt natürlich ganz darauf an, wie groß die Löcher in den Figuren sind und wie schwer diese sind. Das Garn wird auf eine Nadel geknotet und dann von unten durch die unterste Figur gefädelt, bis sie oben wieder rauskommt. Schnüre kann man einfach durchfädeln und unten festknoten, bei Garn geht das allerdings nicht, weshalb ich klitzekleine Spindeln aus Draht gemacht habe. An die Drahtspindeln kann man einfach das Garn knoten und somit vor dem Durchrutschen hindern. Das selbe macht man dann übrigens mit der zweiten Figur, die auf der selben Seite hängen soll. Immernoch mit dem selben Faden.

Mobilé



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